Rinder gibt es in Uruguay mehr als Menschen. Aus diesem Grund zählt Rindfleisch zu den Grundnahrungsmitteln und ist entsprechend preiswert.
Ein Steak wie das hier abgebildete ist für weniger als 5,–€ zu haben, wenn man weiß wo man es denn kauft. Da sollte man sich als Auswanderer auf die Einheimischen verlassen. Die wisse immer am besten wie und wo es was Gutes gibt!
Doch genug der vielen Worte, hoffentlich regen die Bilder den Appetit an!
Und der Rest der da übrig bleibt, auf den freut sich schon Puck!

Der Traum von der Weltherrschaft ist wahrscheinlich schon so alt wie wie der Mensch als solches. Doch keiner bedenkt, dass wir nicht die Ersten auf diesem Planeten Erde waren und wahrscheinlich auch nicht die Letzten sein werden, die nach dem großen Knall abtreten.
Diese von denen der Uru Guru heute schreibt, haben in seinen Augen die wahre Weltherrschaft. Sie sind klein und unscheinbar, meistens lästig, treten in Massen auf sind überall zu finden und für uns Menschen weitgehend ungefährlich. Doch der Uru Guru findet, dass es die wahren Herrscher dieser Welt sind. Schon alleine durch ihre zahlenmäßige Übermacht.
Die Rede ist von Ameisen. Jeder kennt sie, kaum einer mag sie. Sie krabbeln immer und überall, manche finden sie eklig, viel lästig. Doch eigentlich tun sie uns nichts.
Durch seine derzeitige Naturverbundenheit in welcher der Uru Guru nach seinem Aus-wandern nun lebt, kommt er natürlich auch mit diesen Tierchen in Kontakt.
War es, dass bei seinem Einzug in den Nexus, sich ein großes Ameisenvolk unter dem Holz des Daches gemütlich gemacht hat, bis hin zu deren die im Garten hausen wo sie einige Bauten errichten zu denen dann richtige Trampelpfade führen.
Alle habe eines gemeinsam, sie tun keiner Fliege was zu leide. Im Gegenteil, wer einmal zusieht wie ein tote Fliege Stück für Stück von Ameisen abgetragen wird, der sieht wie nützlich diese Tierchen sind.
Ok im Haus müssen Sie nicht leben. Der Nexus ist nur für den Uru Guru, auch wenn das die Ameisen nicht ganz so sehen und immer wieder versuchen in diesen vorzudringen. Durch geschickte Abwehrmaßnahmen und Holzauge sei wachsam, ist es möglich die Schlupfwege, und es gibt immer wieder neue, zu verschließen. Pheromon Cremes sei Dank! Die wirken wie eine unüberwindliche Barrikade und verweigern de zu oder Abgang zum Nexus. Dabei wurden nicht nur Pflanzen als Weg benutzt, nein auch die Internetleitung wurde dazu missbraucht. Dabei werden unglaublich Umwege in Kauf genommen. Wer das mal beobachtet der glaubt nicht zu welchen Leistungen diese kleinen Kurzbeiner in der Lage sind. Da würden die meisten Menschen lange vorher schlapp machen.
Dazu kommt auch noch deren kollektive Intelligenz. Ja ich sage bewusst Intelligenz. Diese ist nicht nur uns eingebildeten Menschen vorbehalten. Denke Ameisen haben die vor uns erfunden. Sie haben ihre Art und Weise sich zu verständigen, eine sagt es weiter und die nächste gibt es wieder weiter und so pflanzen sich die Information durch das ganze Volk. Der Mensch hat das Prinzip ja schon mal ausführlich aufgenommen und behandelt in der StarTrek Saga, als Sie das Volk der Borg ins Spiel brachten, welche wohl ähnlich funktionieren.
Es soll wohl auch gefährliche Ameisen geben, rote Feuerameisen und grüne die beißen, aber solange man nicht wehrlos herum liegt können die wohl auch nicht gefährlich werden.
Ein leben mit den Ameisen ist möglich, man muss nichts dagegen tun. Man kann sie sogar als Krümel-Entferner nutzen. Den ein besonders kleine Art steht auf Brotkrümel und holt sich diese um damit dann durch eine Ritze unter den Nexus zu verschwinden.
Manchmal nerven sie, das muss man zugeben, wenn man abends am PC sitzt und tv schaut und dann plötzlich ein Ameisen von oben auf den Kopf fällt. Oder man aus seiner Tasse Kaffee trinkt und sich über den komischen Krümel wundert, der so nach Chinin schmeckt und sich dann bei genauerer Betrachtung als Ameise entpuppt.
Manchmal denkt sich der Uru Guru, es wäre schön wenn der Mensch nur einiges vom Verhalten der Ameisen übernehmen würde. Es könnte das Leben miteinander vereinfachen. Und denen die die Weltherrschaft anstreben, denen sei gesagt, ihr kommt zu spät.
Man hat es mir gesagt! Man hat mich gewarnt! Ich war immer auf der Hut und trotzdem war ich einigermaßen überrascht als ich heute morgen mitten in einem Durchgang dies Schlange eine Yara, Yarará, Crucera, Víbora de la Cruz liegen sah.
Sie sah aus wie tot! Tote Schlangen waren auch die welche ich bisher zu Gesicht bekam. Trotzdem war ich auf hab acht. Ich nahm also ein langes Stück Holz und hab mal vorsichtig angeklopft.
Später es ließ mir ja keine Ruhe, macht diese Schlange sich auf einen Frosch zu fangen und dazu musste sie unter der Veranda hervor kriechen. So lang sie dann nun in ihrer vollen Länge im Gras.
Nach dem ich mich schlau gemacht habe, weiß ich, dass dieses kleine Tierchen auch noch äußerst giftig beißen kann. Also war mein hab acht gar nicht mal so verkehrt finde ich.
Mir kam der Gedanke, die Möglichkeit wäre da gewesen, diese Tier zu töten. Nein ich tu es nicht, es ist ein Lebewesen und hat genauso wie ich das Recht zu leben. Wenn ich aufpasse tut sie mir auch nichts. Passe ich nicht auf bin ich selbst schuld.
Denke es wird nicht meine letzte Schlange hier sein. Irgendwie ist es faszinierend.
Wer oder was bin ich?
Bei einem seiner täglichen Gänge durch den Obstgarten fühlte sich Uru Guru irgendwie beobachtet. Beim Blick zur Erde fiel ein kleine Höhle auf die einen glatten Eingang hatte der fast wie betoniert aussieht.
Bein genaueren Hinschauen fiel dann eine Bewegung auf. Und tatsächlich da saß ein Lebewesen drin und schaute ängstlich und doch neugierig nach draußen.
Doch was ist das für ein Tier? Irgendein Frosch. Leben Frösche denn nicht am Wasser? Der nächste Tümpel ist für diesem kleinen Frosch doch viel zu weit weg. Da muss er lange springen. Auch regnet es nicht soviel als dass er sich dort ausreichend mit Wasser versorgen kann.
Nun schaut Uru Guru tagtäglich was sein kleiner Freund da macht. Ja und siehe da, er gewöhnt sich anscheinend schon dran jeden Tag besucht zu werden. Er zieht sich nicht mehr ganz so weit zurück.
Wer also weiß um was es sich für einen Frosch/Rana handelt, der möge den Uru Guru bitte aufklären. Nach seinem Aus-wandern muss er sich ja erst an alle die neuen Tiere gewöhnen. Mit jedem Tag mehr den er in dem schönen Uruguay lebt, findet er Neues und Aufregendes. So wird es ihm auch nie langweilig.
Eines der bisher eindrucksvollsten Tiere welches sich in Uru Gurus Garten befand ist eine Vogelspinne. Deswegen bekam diese auch einen Namen: Thekla, in Anlehnung an die gleichnamige Spinne Thekla aus der Kinderserie Biene Maja.
Thekla,es soll wohl eine ganze Menge dieser Spinnen in Uruguay leben, lässt sich recht selten blicken. Sie haust in einer kleinen Höhle unter Steinen und kommt nur freiwillig raus wenn es ihr darin zu warm oder schwül wird, also kurz vor einem Gewitter zum Beispiel.
Thekla ist sehr fruchtbar, und bekommt eine Menge kleiner Spinnchen die, nachdem Sie soweit sind um von der Mama wegzugehen, sich auf die Suche machen, eine geeigneten Höhle für sich zu finden. So kann es durchaus passieren, der Uruguru hat es selbst erlebt, dass eine Babyspinne in meint, sich in einem Schuh oder Stiefel niederzulassen wäre eine gute Idee. Somit ist zu empfehlen, vor dem anziehen des geschlossenen Schuhs, zu kontrollieren, ob sich da nicht eine unliebsamer Besucher niedergelassen hat.
Nicht, dass jemand nun denkt so ein Spinnenbiss wäre sehr gefährlich. Laut hören sagen kommt er dem Stich einer Wespe gleich und wenn jemand nicht allergisch darauf reagiert dürfte er wohl nichts zu befürchten haben.
Spinne gibt es übrigen in Uruguay anscheinend sehr viele. Kleine, große, schwarze, braune und so viele mehr. Wer keine Spinnen mag, hat wohl ein Problem. Spinnen sind allerdings recht nützliche Tiere da sie andere Insekten fressen. Wenn sich also in Urugurus Haus eine Spinne zeigt, dann wird diese nicht etwa kaputt geschlagen, sondern eingefangen und höflichst nach draußen geleitet.

















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