Das Vogel frei Experiment.

Es funktioniert.

Hallo aus Uruguay,

vor einigen Tagen, im alten Jahr noch, da erzählte ich Euch, dass wir nun in unserer Voliere immer ein Türchen für unsere Agapornis und Wellensittiche offen lassen.

Ja ich bin sogar soweit gegangen, dass ich direkt unter den Dach, an einer Stelle wo die kleinen Ausreißer gerne bei Regen Unterschlupf gesucht haben, einen Teil des Maschendrahts zu entfernen um ihnen einen größeren Durchschlupf zu bieten. Dies wurde, ich möchte fast sagen, freudig angenommen.

Wenn nun Jemand denkt, dass alle Vögel wegfliegen der irrt gewaltig. Bewusst ist uns noch kein Verlust aufgefallen. Ja sogar die Wellensittiche von denen ich wirklich angenommen hätte sie würden weg fliegen, sind alle noch da. Die Agapornis sowieso.

Somit haben uns die Vögel selbst erzogen und uns gezeigt, dass es auch anders geht als wie wir Menschen es im Allgemeinen handhaben.

Unsere Vögel sind nun frei. 

Und mal ganz ehrlich, es ist doch zu schön wenn man sie dann beim fliegen beobachtet. Sie sind stationär, die Voliere ist ihr zu Hause, ein sicherer Platz wo immer frisches Wasser und Futter für sie bereit steht. Warum also sollten sie auch weg fliegen und wenn ja, dann wohin bitte?

Jetzt erfreuen wir uns wenn wir sie in den umliegenden Bäumen und Sträuchern sehen. Sie leben wie freie Vögel, nur eben mit einem eigenen zu Hause. Nun kann ich auch richtige Bilder von ihnen schießen, in der Natur so wie sie gerne leben. Im Käfig oder auch einer Voliere sind es nur Gefangene.

Gerne würde ich das auch mit unseren Kleinvögeln so halten, da aber denke ich wird es nicht funktionieren.

Hier noch ein paar schön Fotos von gestern wo fast Alle in einem Pitanga Strauch saßen.

Agapornis im Pitanga Strauch

Agapornis im Pitanga Strauch

Blue und Gelbi.

Blue und Gelbi.

Pinky schläft

Pinky schläft

Wellensittich

Ein freier Wellensittich

Track

Track sitzt am Blumentopf

Track2

Track schaut uns direkt an 🙂

Einzig einen persönlichen Kontakt wo sich ein Vogel auf die Hand oder Schulter setzt wird es wohl niemals geben.  Wobei mit dem Gesicht kommen wir schon verdammt nah dran.

Liebe Grüße aus Uruguay

Peter

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