Die Regenbogenbrücke.

Sie existiert tatsächlich.

Die Regenbogenbrücke

Die Regenbogenbrücke

Hallo aus Uruguay,

Viele halten sie für ein Märchen, mache glauben daran und nur Wenige fanden bisher dafür eine Bestätigung.

Die Regenbogenbrücke!

Es ist die Brücke zwischen dem Leben und dem Tod.

Wer diese überquert kommt auf die andere Seite unseres Seins.

Wer natürlich denkt, dass mit dem Tod alles zu Ende ist, so wie es uns die Kirche und die Religionen eingeimpft haben, der wird mit diesem Artikel nicht viel anfangen können. Es Beste Du klickst auf das X oben rechts und machst die Seite für heute zu. Danke, dass Du da warst.

Für alle Anderen welche an das Mehr nach unserem Leben glauben oder glauben wollen, möchte ich von meinem gestrigen Erlebnis mit dem Tod berichten.

Es war zwar „nur“ unser kleiner Blindfisch Charly welcher von uns gegangen ist, aber so groß sind die Unterschiede zwischen Mensch und Tier nun doch nicht wenn es um den Tod geht.

Charly machte gestern in meinen Händen seinen letzten Atemzug.

Er wurde nur ganz knapp 1 Jahr alt. Er war von Geburt an fast Blind und hatte wohl noch so einige andere Defekte in seinen Genen welche durch eine Inzucht begünstigst wurden. Somit wurde eine einfache Kastration für ihn zum Verhängnis. Dass er ein Bluter ist, konnten wir und auch der Tierarzt natürlich nicht wissen. Somit ist er wohl innerlich verblutet. Zumindest spricht alles dafür.

Was passiert bei einem Bluter?

Bei dieser Erklärung gehe ich mal von uns Menschen aus, bei Tieren besonders bei Hunden wird es wohl so ähnlich sein. Ich bin aber kein Mediziner also wird diese Erklärung nur oberflächlich und so sein, dass sie auch eine normaler nicht studierter Mensch versteht.

Wir alle haben zwei verschieden farbige Blutkörperchen.

Es sind die Roten in der Medizinersprache heißen die Erythrozyten welche wohl dem Blut auch seine Farbe geben, diese sind für den Transport von allem was unser Körper so braucht zuständig.

Und dann gibt es noch die Weißen, die werden in der Medizinwelt Leukozyten genannt.

Irgendwann in grauer Vorzeit meiner Jugend erklärte man mir, dass eben diese Leukozyten die Feuerwehr in unserem Körper darstellen. Wann immer wir irgendwo uns verletzten, eine Wunde haben und bluten, dann kommt diese Feuerwehr um die Verletzung zu bekämpfen, also die Wunde zu verschließen.

Wenn dann ein Mensch oder Tier noch an einer Blutarmut also eine Anämie, wie der Mediziner sagen würde, leidet, was bei unserem Charly wohl der Fall war, dann kann der Körper eine Wunde nicht mehr schließen und man verblutet dann innerlich unbemerkt.

Ein Mensch würde wohl seine Symptome zeigen, bei einem Tier muss man sie deuten und wenn man falsch liegt, weil man nicht weiß was alles nicht ordnungsgemäß funktioniert, dann führt so ein Ereignis unweigerlich zum Tod, was bei unserem Charly gestern der Fall war.

Doch nun zur Regenbogenbrücke.

Ich habe gestern Charly in seinen allerletzten Minuten begleitet.

Er war schon kaum noch bei Bewusstsein, seine Körperfunktionen weitgehend außer Kontrolle. Sein Gehirn allerdings funktionierte noch, er träumte. Oh ja Hunde können träumen, vielleicht noch mehr als wir Menschen. Er reagierte lautstark in diesen Träumen und ich spürte was er sah, er sah auf einmal die andere Seite, und um dahin zu gelangen musste er nur noch diese Regenbogenbrücke überqueren.

Urplötzlich, er lag ja auf der Seite, fing er mit seinen Beinen an zu laufen, ja zu galoppieren, dann blieb er stehen, ein letztes Mal und gab nochmals einen verträumten Laut von sich, es könnte auch ein Auf Wiedersehen oder so etwas Ähnliches gewesen sein, dann aber galoppierte er weiter und ich konnte spüren, ich hatte ja meine Hände an seinem Kopf, dass er das Ende der Brücke erreicht hat.

Es war nur noch ein kleines Stück des Weges, welches er gehen musste, drei rasselnde Atemzüge und dann entspannte sich sein Körper zusehend. Die Bewegungen seines Bauchs hörten auf, er atmete nicht mehr und war tot.

Um 11.30 Uhr kam er noch, sich sichtbar quälend, angelaufen um meine, nach Hause kommende, Frau selbst zu begrüßen.
Um 14.43 Uhr machte er seinen letzten Atemzug.

Charly

Charly Dich werden wir niemals vergessen.

Wenn ich bisher also selbst die Existenz der Regenbogenbrücke ins Land der Fabeln gesteckt habe, so bin ich nun seit gestern absolut davon überzeigt, das es sie tatsächlich gibt. Ich sah zwar nicht die Brücke selbst, doch ich sah wie unser Charly über sie galoppierte. Warum sonst rannte er noch ein letztes Mal?

Manch einer sagt nun, das waren Reflexe.

Ja sicherlich, für den der mit Übersinnlichem nichts anfangen kann sind das natürliche Reflexe. Für den handelt auch ein Hund nur nach seinen Instinkt und hat selbst keinen Verstand.

Hunde haben aber wohl einen Verstand, nicht so ausgeprägt wie bei uns Menschen, aber sie haben einen, sie sind in der Lage selbstständig zu denken. Allerdings leben sie im Gegensatz zu uns im Hier und Jetzt. Sie haben also kein eigentliches Zeitgefühl und für sie ist der Tod oder das Leben nicht so wichtig, denn dazu fehlt es ihnen wieder an Bewusstsein.
Hunde sind eben wie kleine Kinder.

Die gestrige Erfahrung mit dem Tod war mal wieder sehr lehrreich für mich. Treffe ich doch immer öfter auf diesen Zustand. Immer näher kommen die Einschläge, erst kürzlich traf es Monika, eine Facebook Freundin aus meiner Heimatstadt Mainz, sie war nur 3 Tage jünger als ich, das gab mir doch schon wieder zu denken. Oder unser Ananda welche ich selbst habe erlösen lassen, weil sie eben sehr krank war und es wohl das Beste für sie war. Oder Tuxy eine weitere Facebookfreundin welche urplötzlich nicht mehr da war.
Man muss also immer damit rechnen.

Niemand wird verschont und wir Alle gehen irgendwann diesen Weg und ich kann nur jedem wünschen, dass es schnell und ohne großes Leiden abgeht.

Für mich persönlich wünsche ich mir, dass es mir mal so ergeht wie meinem Großvater, er legt sich zum Mittagsschlaf ins Bett und wachte einfach nicht mehr auf. Er wurde 81 Jahre alt.
Der wohl schönste Tod den man sich vorstellen kann.

Licht und Liebe aus Uruguay

Peter

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