Ein kleiner Linux Vergleich!

Kubuntu gegen Fedora.

Hallo aus Uruguay,

vor einigen Tagen erzählte ich hier von dem Malheur welches mir nach einen plötzlichen Stromausfall mit meinem PC passierte.

Nicht ging mehr und eine Neuinstallation war wohl der einfachste Weg.

Und genau das habe ich getan. Ich habe mir ein neues und frisches Linux aufgesetzt. Dieses Mal aber bin ich von Kubuntu weg gegangen und habe mir Fedora installiert.

Nach einigen Tagen nun an denen ich mit Fedora arbeite muss ich sagen es war eine gute Entscheidung.

2 Monitore

3 Monitore mit der Core I7 CPU.

Fedora macht insgesamt einen irgendwie einfacheren Eindruck als Kubuntu. Ding bei denen ich mir in Kubuntu schwer getan habe gehen unter Fedora recht einfach.

Im Aussehen allerdings gibt es keine großen Unterschiede, denn das Aussehen des Dektop kann man sich aj individuell einrichten. Die Schritte sind bei beiden Systeme dazu die gleichen.

Der größte Unterschied, bei dem na sich auch umgewöhnen muss, sind die Befehle auf der Kommandozeilen Ebene, als dem Terminal Fenster oder für die Windowsuser auf der CMD Ebene welche dem guten alten DOS Fenster entspricht.

Unterschiede deshalb, weil Kubuntu ein Debian System und Fedora ein Red Hat System ist.

Allerdings sind diese Unterschiede recht klein und betreffen nur die Installationsbefehle für die Programme welche man benötigt.  So nennen sich die Pakete unter Debian „.dep“ und bei Fedora „.rpm“.

Auch wenn offensichtlich im Ergebnis Beides gleich ist funktioniert das Eine nicht beim Anderen.

Bei Kubuntu kann man mit „apt install“ installieren was bei Fedora dann wieder „yum install“ heißt.

Was mir allerdings am meisten aufgefallen ist, und das ist wahrscheinlich der Vorteil von Ubuntu/Kubuntu, ist die überaus gute Dokumentation. Für alles findet man bei diesem System eine Hilfe, das deutsch sprachige Forum ist über die Jahre hinweg überaus umfangreich und man findet wirklich für alles eine Lösung.

Dem hinkt Fedora hinterher.

Dennoch ist im Fedora Einiges einfacher gelöst. Otto Normaluser kann eigentlich mit eine neu installierten Umgebung direkt anfangen. da fehlt nichts und auch alles wird direkt eingebunden. Hier muss man keine Datei bearbeiten wenn man eine 2. oder gar 3. Festplatte eingebaut hat. Die findet Fedora von alleine und bindet die nach einer eventuellen Passworteingabe auch selbständig ein.

Die Hardwareanforderungen sind auch für ältere Computer geeignet. Die Speicherverwaltung des Systems, Kubuntu bracht mich immer an der Rand der Speicherauslastung und das trotz eingebauten 16 Gigabyte RAM und ausreichend großer Auslagerungsdatei (Swap). In Fedora bei gleicher Nutzung, ja mein Verhalten ändert sich eben nicht, geht der Rechner so gut wie nie in die Auslagerungsdatei. Der eingebaute RAM wird gerade mal mit weniger als 50% genutzt. Das finde ich erstaunlich.

Arbeitspeicher Nutzung

Gute Ram Verwaltung

Auch die Aktualisierungen des System an sich von Fedora her funktionieren besser und regelmäßiger als unter Kubuntu. Ebenso wir standardmäßig neuere Software angeboten. So zum beispiel Gimp in der neusten 2.10 Version welche ich bei Kubuntu niemals angeboten und schon garnicht anständig zum Laufen brachte nachdem ich sie mir mühevoll installiert hatte.  So blieb es bei der 2.08 Version zum arbeiten.

Mein Fazit.

Es wurde wohl mal Zeit für einen Wechsel. Bereut habe ich es bisher noch nicht. Müsste ich nochmals zwischen den beiden Systemen wählen, ich würde wieder zu Fedora greifen. Zumal dieses auch noch von zu Hause aus mit einer Firewall ausgestattet ist die man unter Ubuntu/Kubuntu suchen muss.

Da wie man mir sagte, Ubuntu/Kubuntu mittlerweile auch wie Windows mit einer Phone Home Funktion ausgestattet sein soll darf es sich auch nicht mehr zu 100% Linux nennen. Während Fedora immer noch ein reinrassiges Linuxsytem ist.

Liebe Grüße aus Uruguay

Peter

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