Geh was Richtiges arbeiten!

Dann hast Du auch immer genug Geld!

Hallo aus Uruguay,

lerne einen anständigen Beruf und Du wirst nie Probleme haben.

So oder so ähnlich waren die Sprüche unserer Eltern. Sie sind es teilweise auch heute noch. Doch stimmt das?

Was ist denn etwas Richtiges?

Früher sagte man Dichten und Denken oder gar Musizieren und Schauspielern usw. wäre eine brotlose Zunft.

Doch bitte ist es richtig 8 Stunden für Jemanden anders zu arbeiten für ein, na ja meist ist es nur ein Taschengeld von dem Du dann noch mehr als 50% für diverse Schutzgelder, denn mehr sind Steuern ja eh nicht, abtreten musst. Das nennt man dann eine richtige Arbeit.

Aber Jemand der niemals weiß wie viel er im Monat tatsächlich oder überhaupt verdient, weil er sehen muss, dass mit seinem Tun, welches er selbst regeln, überwachen und managen muss, der oft mehr als die genannten 8 Stunden am Tag seiner selbst gewählten Beschäftigung nachgeht, wird dann als Brotloser bezeichnet.

Ganz Perfide gehen dann noch hin und bezeichnen solche Menschen als Schmarotzer welche auf Kosten anderer leben. (selbst erlebt)

Dabei ist es doch das System, welches von uns verlangt auf Kosten Anderer zu leben.

Wenn wir etwas tun müssen um zu dem zu kommen was wir dringend benötigen, weil es andere von uns wieder wollen, dann bekommen wir das von Anderen um dieses dann wieder Anderen zu geben.

Schwerer Satz aber genau das ist doch unser System im Moment.

Was aber ist nun ein richtiger Job?

Ich würde die oben genannte Sklaventätigkeit niemals als einen Job oder Arbeit bezeichnen. Sie ist die Notwendigkeit um zu dem zu kommen was wir brauchen. Gut Vieles davon benötigen wir auch, dass unser Aller leben funktioniert. (Dienstleistungen und Produktion) trotzdem könnte es anders geregelt sein und zwar so, dass wesentlich mehr etwas davon haben.

Müsste ich zum Beispiel hier in Uruguay einem „richtigen“ Job nachgehen bei dem ich jeden Montag bis Samstag um 6 Uhr antanze, mindesten 8 bis ? Stunden bleibe und dann noch unbezahlte Überstunden bekomme die ich nicht verweigern kann weil ich sonst meinen Job verliere, wo ich nicht krank werden darf und ein schlechtes Gewissen bekomme wen ich mal aufs Örtchen muss,  betteln muss dass ich irgendwann mal für 3 Wöchelchen urlauben darf zu einer Zeit welche vom Chef genehmigt wird, würde ich mir eine Kugel geben. Das wäre doch kein Leben.

Der richtiger Job

Beim richtigen Job kann ich arbeiten wo und wann ich will
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So aber bin ich freiberuflich, muss schauen dass ich mit dem was ich rein bekomme über die Runden komme, was immer und irgendwie mehr recht als schlecht gelingt. Sei es durch schreiben wie diesen Artikel hier oder sei es durch andere Unternehmungen welche ich in meiner Vielseitigkeit betreibe.

Für mich ist also das was ich mache ein richtiger Job.

Ein Job der mich mehr als 8 Stunde am Tag in Anspruch nimmt, bei dem ich aber entscheiden kann, wann ich meine Zeit investiere. Wann ich mal Nichts mache und einfach mal die Füsse hoch lege oder an der Strand geh.

Ein Job bei dem ich eben ich sein kann und mir niemand vorschreibt was ich zu tun und zu lassen habe.

Eigentlich, habe ich ja schon mein ganzes Leben mehr oder weniger so gearbeitet. Sei es als LKW-Fahrer wo ich zwar auch ein Sklave war und mein festes Gehalt bekam, aber dennoch sobald ich vom Hof runter war, selbst entscheiden konnte und durfte wie ich meinen Job am Besten erledige.

Sei es als Taxifahrer wo ich mehr selbständig als angestellt war und in beiden Fällen sehen musste wo und wie ich meinen Umsatz mache. Das heißt zu schauen wo man möglichst lukrative Fahrten  herbekommt, was mitunter gar nicht so einfach war und ist.

Somit ist für mich die Frage: „Was ist ein richtiger Job?“ ganz klar die Selbständigkeit mit eigener Verantwortung und nicht das monotone, vielleicht noch am Fließband und im Akkord.

Wer natürlich seinen eigenen inneren Schweinehund nicht überwinden kann, dem bleibt halt nichts anderes um auf eine vermeintliche Sicherheit zu setzen, die dann im schlimmsten Fall im Hartz 4 endet wenn die Firma zumacht oder eben die Arbeitsplätze verlagert. Spätestens dann wären aber die eigenen Ideen gefragt, die man aber nicht hat, weil man es nie gewohnt war für sich selbst zu denken.

Und dann ist der Weg nicht mehr weit für einen Platz auf der Strasse bei dem man dann um einen Euro bittet.

Der Joblose

Sklavenschaft führte schon oft dazu.
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Ok, das mache ich auch aber nicht auf der Strasse und dafür verlange ich aber auch nichts von Denen die meine Artikel lesen.

Übrigens würde wir alle, die wir etwas mehr haben davon etwas abgeben könnten auch die welche zu wenig haben, besser leben.

Darum gebe ich zu gegebener Zeit an bestimmten Stellen manchmal ganz gerne etwas. Denn nur wer geben kann wird auch etwas erhalten. Und sei es nur ein freundliches Dankeschön mit einem Lächeln dazu.

Liebe Grüße aus Uruguay 

Peter

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