Im Himmel war kein Plätzchen frei.

Und der Deibel mag mich eh nicht.

Hallo, aus Uruguay,

tja Leute ich will da keinen Hehl draus machen, ich habe mir am 27.11.20 in wahrsten Sinn des Wortes eine Kugel gegeben.

Für meinen Dickkopf zu klein.

Ja nö nicht die von Rocher, sondern eine kleine 22er und die ist aus Metall und steckt nun immer noch als neuer Zahn in meinem Oberkiefer wo sie auch verbleiben darf.

Wie Ihr lest habe ich es überlebt, noch nicht mal ein großer bleibender Schaden oder Ähnliches ist zurückgeblieben.

Jetzt kommt die Frage über das Warum? 

Am besagten Tag, war ich Sensibelchen einkaufen, etwas was mir seit Anfang des Jahres schon lange keinen Spaß mehr macht, denn auch hier in Uruguay treibt eine Plandemie ihre Blüten und gegen Endes dieses Jahres verschärfte sich hier Alles, sodass auch ich als bekennender Leugner dieser Plandemie mich irgendwie maskieren muss. Dazu kommt, dass ich mir vorgenommen habe ein neues Projekt “Liebe”, denn das ist das, was uns allen fehlt zu starten. Als ich dann noch Gedanklich realisierte, dass es auch hier mit unserer Liebe nicht mehr so war wie es eigentlich sein sollte, kam dadurch das Fass zum Überlaufen.

Ja und so etwas ist für mich deprimierend. 

Als ich dann vom Einkaufen nach Hause kam, mir dort auch noch Alma, von der ich berichtete aus dem Wagen sprang und auf Nimmerwiedersehen verschwand, war ich richtig gehend gefrustet und es fehlte wirklich nur noch ein kleiner Funke, den ich dann ausgerechnet im Internet fand. So kam es zu einer Kurzschlussreaktion meinerseits, ich nahm den kleinen Revolver schaute ihn mir an, hielt ihn mir so zum Test von unten an den Hals, ja oder Nein war die Frage, warum nicht die Antwort und so knallte ich mir von unten eine Kugel in den Kopf.

Als ich dann wieder erwarten nicht mal vom Stuhl fiel, da war mein Erstaunen groß. Ich konnte aufstehen, herumlaufen und Schmerzen hatte ich auch keine. Meine Maus rief natürlich die Nachbarschaft zusammen, ein sehr guter Freund von mir kam auch sofort angefahren, die Polizei kam Notarztwagen usw. Volles Programm. Hier mal nachträglich ein Danke an die bei denen ich mich noch nicht bedanken konnte und die das eventuell nun lesen.

Der Notarztwagen hat sich als ungeeignet erwiesen, der “Arzt” hat mich nicht einmal angesehen und eher meinen Freund für den zu Behandelnden gehalten. Er wurde frech und von meiner Maus und mir vom Grundstück verwiesen, ein Anzeige bei der Polizei diesbezüglich erstellt. Letztendlich wurde ich von meinem Freund mit meinem Wagen in die Notaufnahme der nächsten Kleinstadt gebracht, wo für mich erst einmal der Film reißt, da man mich in ein künstliches Koma versetzte aus dem ich erst 4 Tage später wieder erwachte.

Was war mir passiert?

Eigentlich nichts. Ein Narbe, welche ich mir niemals wegmachen lassen werde. Nicht einmal meine Zunge wurde angekratzt und das Projektil steckt immer noch im Kieferknochen. Da es nicht weiter vordrang, wurde auch mein Gehirn oder Anderes nicht verletzt.
Ich rufe jetzt jeden Morgen Muh, denn das Glück ist ein Rindvieh und sucht seinesgleichen.
Lediglich hat man mir einen Luftröhrenschnitt verpasst, damit ich besser atmen konnte, weil natürlich alles anschwoll was anschwellen konnte. Doch auch dieser Luftröhrenschnitt ist so gut wie fast gänzlich verheilt. Weh tat mir übrigens auch so gut wie nichts. Trotzdem war ich auf Messerschneide, es hätte auch schieflaufen können.

Ja eigentlich hätte ich tot sein sollen. Ich bin es aber nicht und wie Ihr lest, kann ich sogar schon wieder darüber schreiben. Meine Zeit war also noch nicht reif und im Himmel war wohl kein Platz für mich frei.

Acht Tage hielt man mich auf der Intensiv gefangen, denn so kam es mir nach dem Aufwachen vor, vollgepumpt mit Medikamenten damit ich vor allem Nachts überhaupt schlafen konnte. Nach diesen 8 Tagen war ich dann schon wieder so weit, dass ich am liebsten nach Hause wollte. Nicht aber mit meiner Maus. Sie sagte Du bleibst! Basta.

Allerdings verlegte man mich von der Intensiv auf die normale Station wo ich noch ein wenig Kraft sammeln durfte. Dort konnte ich aber auch besser schlafen, das Handy war gestattet und ich konnte in meinem Kindl lesen.

Bis Donnerstag musste ich noch ausharren und dann hat mich meine Maus wieder nach Hause mitgenommen.

Fazit:

Wie der Titel es schon sagt, mein Zeit ist noch nicht reif. Verletzungstechnisch hatte ich mehr Glück als wahrscheinlich Verstand und die Liebe haben wir zwei Beide auch wieder zurückgefunden. Das ist für uns das Allerwichtigste. Es stehen Gespräche an, die zwischen uns laufen, alles muss aufgearbeitet werden. Wir sind uns einig, dass so etwas nie mehr wieder vorkommen darf.

Manchmal muss wirklich etwas Schlimmes passieren, um wach zu werden.

Eine Bitte an Euch!

Ich weiß manch Einer von Euch wird meine Tat verurteilen, wird sagen, dass ich ein Arschloch bin oder Ähnliches. Ja es stimmt. Ich war es in diesem Moment. Aber solche Momente im Leben bieten einem auch einmalige Chancen für einen Neuanfang. Also haltet Euch bitte zurück. Der Neuanfang für uns ist gegeben, meine Projekt “Liebe” wird definitiv kommen, es verzögert sich nur um ein paar Tage.

Liebe, das ist, was uns im Leben fehlt. Es wird alles daran getan, diese Liebe zu unterdrücken, zu zerstören, wer es nicht glaubt, der möge bitte an Sozial distancing oder auch dem möglichen Lockdown denken und einfach mal mit seiner Maske in den Spiegel schauen. Wir sollen uns nicht mehr lieben, nicht einmal mehr unsere Kinder und Enkel, welche wohl den größten Schaden davon tragen werden.

Ich lebe immer noch, mir geht es wieder gut, ich bin noch genauso ein Depp wie vorher, lediglich bin ich definitiv nicht mehr der Gleiche, der ich vor diesem Ereignis war. Das Leben ist ein Lernprozess  und besonders wenn man ein neues Leben geschenkt bekam wie ich nun, muss ich nun alles daran setzen das Beste aus diesem Leben zu machen.

Das Leben ist super schön, aber auch manchmal sehr gefährlich. Wir, jeder von uns, hat seine eigene Realität, mit der er sein Leben gestalten kann. Die Liebe zu sich selbst zum Partner und den Kindern ist das Wichtigste in unserem Leben und das dürfen wir uns nicht kaputt machen lassen.
Mit der Liebe können sie nichts anfangen, dagegen sind sie machtlos.  Orwell 1984!

Licht und Liebe aus Uruguay

Peter

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5 Replies to “Im Himmel war kein Plätzchen frei.”

  1. rabe88

    Mensch Uru, Du machst ja Sachen 🙈 Eine Kurzschlusshandlung mit einem glücklichen Ende hast Du gehabt. Ja, manchmal scheint das eigene Leben und die Welt hoffnungslos zu sein und besonders Deine Situation der Trennung war wohl zuviel für Dich. Ich wünsch mir für Dich ein erfülltes Leben mit Deiner “Maus”. Auf das wir uns alle in besseren Zeiten wiederfinden.

    Mit deutschem GruSS

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