In Kryptowährungen investieren – So geht’s

Wer sich mit den traditionellen Sparprodukten befasst, so beispielsweise mit dem Sparbuch, der wird relativ schnell zu dem Ergebnis kommen, dass es wohl absolut keinen Sinn mehr macht, hier Geld zu parken. Denn die von den Banken angebotenen Zinsen bewegen sich weit unter 1,0 Prozent – berücksichtigt man also noch die Inflation, so kommt es tatsächlich zum Kaufkraftverlust des Geldes. Das Ersparte wird somit, obwohl es auf einem Sparbuch liegt, mit der Zeit sogar weniger.

Die Europäische Zentralbank (kurz: EZB) hat mit der Nullzinspolitik dafür gesorgt, dass sich immer mehr Menschen mit Alternativen befassen müssen, sofern es darum geht, gewinnbringend zu investieren. Der Aktienmarkt, der schon seit geraumer Zeit im Mittelpunkt steht, wenn es sich um eine vermögensvermehrende Anlage handelt, hat nun aber Konkurrenz bekommen. Zahlreiche Anleger befassen sich nämlich mit dem Kryptomarkt.

Glaubt man daran, dass Kryptowährungen, so beispielsweise der Bitcoin, in naher Zukunft stärker werden, kann es sich sehr wohl lohnen, Geld in digitale Währungen zu stecken. Das heißt, Coins kaufen, aufbewahren und dann verkaufen, wenn das gewünschte Preisniveau erreicht wurde. Man kann aber auch dann Geld verdienen, wenn man die Kursentwicklung vorhersagt – also den Markt richtig einschätzt.

Kein ungefährliches Investment

Der Kryptomarkt ist sehr volatil. Das heißt, die Kurse der einzelnen digitalen Währungen gehen immer wieder nach oben wie nach unten. Wer sich beispielsweise die Historie des Bitcoin ansieht, der wird bemerken, dass es immer wieder Höhenflüge wie dramatische Abstürze gegeben hat. Der Kursverlauf mag hier sehr wohl an eine wilde Achterbahnfahrt erinnern. Will man sein Geld in eine bestimmte Kryptowährung stecken, so etwa in den Bitcoin, so geht es also immer um den richtigen Zeitpunkt. Wann steigt man ein und wann steigt man wieder aus?

Wer sein Geld etwa zu Beginn des Jahres 2017 in den Bitcoin investiert hätte, der konnte sich zwölf Monate später über einen enormen Gewinn freuen. Damals lag der Preis bei fast 20.000 US Dollar. Ist man jedoch erst Anfang Dezember eingestiegen, so musste man einen enormen Verlust hinnehmen – der Bitcoin hat 2018 nämlich um die 80 Prozent des Werts verloren.

Das Prinzip erinnert sehr wohl den Aktienhandel. Man erwirbt Coins einer bestimmten Kryptowährung und spekuliert damit, dass diese sodann zu einem höheren Preis verkauft werden können. Der Unterschied zum Aktienhandel? Der Markt ist nicht so volatil; wer Aktien erwirbt, der beteiligt sich zudem an einer Aktiengesellschaft und bekommt sogar noch Dividenden (Gewinnausschüttungen) ausbezahlt. Das heißt, neben dem Kursgewinn gibt es noch eine weitere Einnahmequelle.

Der Handel mit der Kursentwicklung

Wer sich eigentlich nur für die Marktentwicklung interessiert, der kann sich für den sogenannten CFD Handel entscheiden. Dabei handelt es sich aber um die sogenannte Königsdisziplin. Anfänger, die noch nie etwas mit dem Kryptomarkt oder den hochspekulativen CFDs zu tun hatten, sollten also besonders vorsichtig sein und zu Beginn mit einem Demokonto arbeiten. Denn die Verluste, die im Rahmen des CFD Handels möglich sind, können ausgesprochen hoch ausfallen. Hier handelt man nämlich mit Hebel. Das heißt, mit einem geringen Einsatz wird eine wesentlich höhere Summe bewegt. Liegt man mit seiner Markteinschätzung richtig, so darf man sich über einen attraktiven Gewinn freuen. Entwickelt sich der Markt aber nicht wie gewünscht, so sind sehr wohl auch schmerzhafte Verluste möglich.

Aus diesem Grund ist es auch extrem wichtig, mit Instrumenten zu arbeiten, die das Risiko reduzieren. Das heißt, im Vorfeld wird bereits festgelegt, wie hoch der maximale Verlust ausfallen kann.

Fakt ist: Ob man mit News Spy arbeitet oder in Eigenregie darauf spekuliert, ob es nach oben oder nach unten geht – die Gefahren, die der Kryptomarkt mit sich bringt, dürfen auf keinen Fall von Seiten des Traders unterschätzt werden.

Nur frei verfügbares Geld investieren

Ganz egal, wofür man sich entscheidet – man sollte nur Summen in den Kryptomarkt investieren, die man auch verlieren darf. Ganz egal, wie vielversprechend die einzelnen Prognosen sind – man investiert immer nur frei verfügbares Kapital und nie Geld, das für die nächste Monatsmiete oder Kreditrate benötigt wird.

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