Kubuntu 20.04

Eine sehr einfache Installation.

Kubuntu 20.04

Kubuntu 20.04 Langzeitversion.

Hallo aus Uruguay,

8 Jahre arbeite ich nun mit Linux, besser gesagt meist mit Kubuntu, welches ein Ubuntu mit KDE Oberfläche ist und dem Windoof, was die Bedienung angeht, doch recht nahe kommt.

Von 14.04 habe ich mich damals schweren Herzens getrennt, es war ein super System und lief echt stabil.

Dann aber kam 16.04 und mit diesem System eine gewaltige Umstellung im System selbst. Dieses 16.04 war bei mir kaum installierbar und wies sehr viele Fehler und Ungereimtheiten für mich auf. Erst mit 17.10 einer Zwischenversion gelang mir wieder eine zufriedenstellende installation, zumindest auf meinem Laptop, hin zu bekommen. Auf meinem Desktop Rechner stieg ich erst wieder mit 18.04 um und das auch erst nachdem ich festgestellt hatte, dass die eingebaute Grafikkarte im Intel Core 17 Prozessor auch 3 Monitore unterstützt ohne, dass man eine zusätzliche Grafikkarte benötigt. Natürlich ist diese Kombination für Spieler nicht unbedingt geeignet.

Dennoch war dann mal wieder, nach einem Gewitter bedingten Stromausfall, eine Neuinstallation fällig. Dazu nutze ich dann erstmals Fedora mit dem ich auch heute noch zufriedenstellend arbeite.

Diese Tage kam dann Kubuntu 20.04 heraus.

Meine Maus hatte immer noch ein Windoof 10 auf ihrem Notebook welches, wie bei Windoof so üblich, sich so langsam voll müllte. Dieses Notebook, immerhin auch schon 10 Jahre alt, jammerte förmlich nach einer neuen Installation. Also nahm ich Kubuntu 20.04. Ich wechselte die 500 GB SATA Festplatte gegen eine SSD in gleicher Größe aus und installierte auf diese das neue Kubuntu.

Selten habe ich, mit den Standardeinstellungen, ein komplettes Linux schneller installiert als mit dieser Version.

Nach gefühlt sehr kurzer Zeit war das System verfügbar und wartete lediglich noch auf die Feineinstellungen und zusätzliche Programm Installationen.

Als meine Maus das erste Mal den „neuen“PC“ startete, war sie von der Startgeschwindigkeit mit der der PC bootete schlicht überwältigt. Ohne Ihr auch nur etwas erklären zu müssen fing sie an damit zu arbeiten und hatte keinerlei Probleme sich zurecht zu finden. Laut Ihrer Aussage geht alles recht easy.

Dies nahm ich dann heute zum Anlass mein Laptop mal wieder upzudaten.

Also das 17.04 welches dort immer noch lief auf ein 20.04 zu aktualisieren.

Da ich in dem Laptop auch noch Windoof 7 drauf laufen habe und dieses auch noch mit 2 Festplatten ausgerüstet ist, war die Aufgabe, die Windoof Installation zu behalten und nur das Kubuntu 17.04 zu ersetzen.

Gebootet von der Kubuntu 20.04 DVD erschien dann wie immer zuerst die Testversion von der man mit nur einem Klick installieren kann.

Bis zur Festplatten Partitionierung ist alles kein Problem.

Dann aber sollte man schon wissen was man macht.

Ein manuelle Partitionierung war angesagt.

Wenn man weiß, dass Windoof als Dateisystem NTFS nutzt weiß man was man stehen lassen muss.

Alles was EXT4 war konnte gefahrlos gelöscht werden um daraus dann die nötigen Partitionen für das neue Linux einzurichten. Man kann sich getrost auf drei beschränken. Root für das eigentliche System, Home für die eigenen Daten und Swap für die Auslagerung.

Gesagt getan, eingerichtet und installiert. Knapp 20 Minuten später lief mein Kubuntu 20.04 in der Basisversion. Nach dem ersten Booten kamen auch schon die ersten Ubdates. Ein paar MB nur und nicht wie bei Windoof gleich einige Gigabyte mit denen man Stundenlang beschäftigt ist.

Jetzt gilt es, das System wieder einzurichten. Es ist quasi nackt und nur mit den wichtigsten Basisprogrammen bestückt. Die reichen für die meisten Anwender aber durchaus aus. Nur wer, so wie ich, etwas mehr machen will benötigt auch mehr.

Aber auch das ist selbst für einen Ungeübten heute kein Problem mehr. Ein Software Center bietet alles was man benötigt und wenn da mal noch etwas fehlt, kann man es aus dem Internet laden und mit nur wenigen Klicks installieren.

Selbst der Drucker wurde sofort erkannt und installiert. Auch das ist wieder eine feine Sache.

Ehrlich, ich bin nun echt am überlegen ob ich mein Fedora nicht wieder gegen ein Ubuntu austausche. Aber eigentlich habe ich damit ja keine Probleme und wie sagt man so schön: Never change a running System.

Also lass ich es und arbeite noch so lange damit bis ich irgendwann wieder einmal Probleme habe und dann eh neu installieren muss.

Wer also heute von Windoof auf Linux umsteigen will, der braucht wirklich keine Angst mehr vor dem Unbekannten zu haben. Es ist leichter als man denkt.

Liebe Grüße aus Uruguay

Peter

Bitte teilen! :)
  •  
  • 1
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
    1
    Share