VR-Technologie auf Unternehmensebene

Vier Vorteile für ihren Einsatz.

Das Jahr 2020 steht leider voll und ganz im Zeichen der Covid-19 Pandemie. Das Virus hält über Monate die Welt in Atem und lässt diese sogar weitestgehend stillstehen. Unser gesamtes Leben wird mittlerweile vom Virus bestimmt, Freizeitaktivitäten können nur eingeschränkt oder gar nicht wahrgenommen werden und daher sind die Menschen die meiste Zeit des Tages in ihrem Zuhause. Das macht sich natürlich auch auf das Freizeitverhalten bemerkbar. Nicht nur Streaming-Anbieter wie Netflix verzeichnen Rekorde, auch die Spieleszene erhält beträchtlichen Zuwachs. Sie können beispielsweise Faust kostenlos spielen und sich so Ihre Freizeit vertreiben.

VR-Brille

VR-Brille

Während diese Branche auf die Covid-19 Pandemie relativ gut vorbereitet scheint, traf sie so manch ein Unternehmen oder oftmals sogar einen ganzen Unternehmenszweig ziemlich unvorbereitet. Tausende Mitarbeiter mussten von einem Tag auf den anderen ins Home-Office, also von Zuhause aus arbeiten. In manchen Branchen erfolgte die Umsetzung nahezu geräuschlos, während so manch eine andere händeringend nach technologischen Lösungen für diese Herausforderung sucht. Eine dieser Lösungen ist die VR-Technologie, mithilfe der virtuellen Realität können Arbeitsschritte durchgeführt, Experimente abgehalten, Produktionsplanungen vorgenommen oder sogar Meetings veranstaltet werden. Wir möchten Ihnen vier gewichtige Argumente aufzeigen, warum die VR-Technologie auch in Ihrem Unternehmen zum Einsatz kommen sollte.

VR kann den Verkaufsprozess erleichtern
Nicht in allen Unternehmen kann der Verkaufsprozess in wenigen Minuten abgewickelt werden. Je komplexer das Produkt, desto länger und anspruchsvoller ist auch der Vertriebsprozess. Beispielsweise bei Produkten, welche mehrere Fertigungsprozesse durchlaufen oder eine intensive Beratung des Interessenten erfordern, ist der Einsatz der VR-Technologie geradezu prädestiniert. Von der Beratung eines Automobilverkäufers bis hin zu hochkomplexen Anlagen oder Maschinen, dank VR kann all dies völlig ortsunabhängig und dennoch anschaulich erläutert werden, denn das Verkaufsobjekt ist tatsächlich immer im Bilde, und zwar wortwörtlich.

VR eignet sich ideal für die Einarbeitung und Schulung von Mitarbeitern
In manchen Branchen ist es notwendig, dass neue Mitarbeiter intensiv geschult und an ihren zukünftigen Arbeitsplatz eingearbeitet werden müssen. Manche Unternehmen unterhalten hierfür sogar eigene Schulungsräume oder Einrichtungen, üblich ist dies beispielsweise in der Luftfahrtbranche. Aber auch beim Umstieg auf modernere Maschinen oder neue Anlagen kann eine Einarbeitung oder Schulung von Mitarbeitern auf neue Systeme erforderlich werden. In beiden Fällen kann die VR-Technologie zur Kostenersparnis beitragen, ohne, dass bei der Weiterbildung Kompromisse eingegangen werden müssen. So können beispielsweise angehende Luftfahrzeugmechaniker den Ein- und Ausbau von Ersatzteilen üben, ohne dass ein Helikopter in einer Halle geparkt und erhalten werden muss. Bei Fluglotsen ist der Einsatz der VR-Technologie hingegen bereits zum Alltag geworden, sie üben nämlich bereits seit Jahren in einem virtuellen Tower.

VR-Technologie kann den Fertigungsprozess unterstützten
Vor allem bei Spezialmaschinen oder Ersatzteilen, welche nicht in Serie, sondern in Spezialanfertigungen produziert werden, kann VR teilweise zu erheblichen Kostenersparnissen führen. Diese Maschinen oder Bauteile können dank VR z. B. bereits analysiert werden, obwohl diese noch gar nicht produziert worden sind. In der virtuellen Realität ist es möglich, Teile von allen Seiten zu begutachten, ihre korrekte Funktionsweise zu überprüfen oder Abmessungen auszuwerten und dadurch sicherzustellen, dass Ersatzteil und Maschine miteinander vereinbar sind.

Die VR-Technologie in der Produktionskette und bei der Wartung
Moderne Maschinen sind mit allerlei Sensoren ausgestattet, die den Maschinenführer ständig mit Daten oder Messwerten in Echtzeit versorgen. Zu diesen Daten gehören etwa die Temperatur, die Geschwindigkeit, die Menge des verarbeiteten Materials oder der Stückzahl. Anhand dieser Daten leitet der Maschinenführer Maßnahmen ein wie beispielsweise die Erhöhung oder Reduzierung der Geschwindigkeit. Diese Daten beeinflussen außerdem die Wartungs- bzw. Instandhaltungsmaßnahmen. Ist der Maschinenführer mit einer VR-Brille ausgestattet, hat er diese Daten immer vor Augen, da sie auf die VR-Brille projiziert werden können. Damit wird es nicht mehr nötig, auf Schalttafeln oder Anzeigen schauen zu müssen, was die Sicherheit am Arbeitsplatz erhöht.

 

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